OPERATIONEN DES GLASKÖRPERS UND DER NETZHAUT

VITREKTOMIE

Die Augenheilkunde befasst sich seit vielen Jahren wirksam mit wirksamer Vorbeugung, Diagnose und Behandlung des vorderen Augenabschnitts (d.h. Lider, Bindehaut Hornhaut, Regenbogenhaut und Linse). Der hintere Abschnitt, der aus einem 3-lagigen Mantel besteht, der den Augenapfel bildet (Lederhaut, Aderhaut und Netzhaut) und mit dem Glaskörper gefüllt ist, ist die Stelle, an der das Licht in einer foto-chemischen Reaktion in einen elektrischen Impuls umgewandelt wird. Dieser Impuls schafft nach dem Zurücklegen des Nervenweges in unserem Gehirn das Bild der uns umgebenden Welt. Wegen seines komplizierten Aufbaus und Funktionen blieb dieser Teil des Auges über lange Zeit außerhalb der Möglichkeiten eines operativen Eingriffs. In den letzten Jahren ist dank der Entwicklung der modernen Technologie und der Einführung von neuen Operationsverfahren, der modernen Apparatur und Diagnoseuntersuchungen die Anzahl von Erkrankungen gestiegen, die man mit dem Einsatz von Vitrektomie behandeln kann, und somit eine Hoffnung schafft, das Sehvermögen bei vielen bisher als unheilbar bekannten Erkrankungen zu erhalten oder wiederherzustellen.

Die Vitrektomieoperationen betreffen die Glaskörper- und Netzhautstrukturen. Sie beruhen auf dem Herausschneiden (aus dem Lat. vitreus) der durchsichtigen, Geleéartigen Struktur, die an Hühnereiweiß erinnert, und die den hinteren Teil des Augenapfels zwischen der Linse und der Netzhaut füllt. Der Glaskörper ist Bestandteil des optischen Augensystems. Die Entstehung eines Bildes auf der den Augenhintergrund auskleidenden Netzhaut ist die von der vollständigen Durchsichtigkeit dieses Systems bedingt.

Empfehlungen zu einer Vitrektomieoperation sind:

Womit droht das Unterlassen einer Operation?

In den oben genannten Erkrankungen kann eine Verbesserung des Sehvermögens ohne operativen Eingriff nicht erwartet werden. Es hilft keine Behandlung mit Tropfen oder Pillen. Und oft, wie z.B. bei der Entzündung des Augeninneren, eines intravitrealen Fremdkörpers oder einer Entschichtung der Netzhaut, kann es schnell zu einer vollständigen und irreversiblen Blindheit kommen.

Worin beruht die Vitrektomieoperation?

Die Operation wird in örtlicher Betäubung, nach der Injektion eines Betäubungsmittels in den Bereich des Augenapfels durchgeführt. Der Operationsarzt benutzt ein Operationsmikroskop, und die präzisen Operationswerkzeuge werden ins Innere des Augenapfels durch 3 Einschnitte in dessen Wänden, mit jeweils einem Durchmesser von 0,5 – 1 mm eingeführt, mittels derer der Glaskörper samt der darin befindlichen Trübungen, Fremdkörpern und kranken Geweben abgesaugt wird. An Stelle des entfernten Glaskörpers werden entsprechende Fluide eingeführt, die das Erzielen einer gewünschten Spannung des Augenapfels ermöglichen. Bei einem großen Fortschritt der Gewebeänderungen wird in die Kammer des Glasköpers eine Glasblase oder Silikonöl eingespritzt. Dies ist mit der Notwendigkeit verbunden, den Kopf ein paar Tage nach der Operation in einer bestimmten Position zu halten, damit die Substanzen sich im Auge an einer richtigen Stelle platzieren und von innen die Netzhaut an die Augenwandungen drücken, bis zu deren vollständiger postoperativer Stabilisierung. Wenn während der Operation in die Kammer des Glaskörpers Silikonöl eingespritzt wurde, wird dieses normalerweise operativ nach einer vom Operationsarzt bestimmten Zeit entfernt.

Zum Schluss der Operation wurden sie Einschnitte im Auge üblicherweise zugenäht. Unsere moderne Apparatur ermöglicht es, nahtlose Operationen durchzuführen. Dies ermöglicht eine schnelle Rehabilitation, und der Eingriff wird sicherer und weniger invasiv.

Was sind die Chancen einer Verbesserung des Sehens nach einer Vitrektomie?

Der Verbesserungsgrad des Sehvermögens nach einer Vitrektomie hängt vom Beschädigungsgrad der Netzhaut durch die Krankheit ab, die zur Notwendigkeit des Eingriffs führte. Die Netzhaut besteht aus einem Nerven- und Gefäßgewebe, das in 10 sich einander durchflechtenden Schichten angeordnet sind, die sehr sensibel gegenüber Sauerstoff und andere Beschädigungen sind. Die Sehzellen der Netzhaut sind nicht regenerations- oder wiederherstellungsfähig. Je länger der Krankheitszustand dauert, desto mehr Sehzellen sterben ab. Auch ein gutes Operationsergebnis, dass in der Wiederherstellung der korrekten anatomischen Verhältnisse beruht, wird ein gutes Sehvermögen nicht wiederherstellen, wenn die Netzhaut vom Fremdköper, durch eine Infektion oder durch langzeitigen Sauerstoffmangel, wie z.B. bei Augenkomplikationen der Diabetes vorkommt, zerstört worden ist. Bei nicht komplikativen Blutungen in den Glaskörper wird bei den meisten Patienten das Sehen verbessert. Wenn aber die Blutung durch einen schweren Diabetesverlauf verursacht wurde, darf nicht ausgeschlossen werden, dass nach einer erfolgreichen Operation die Blutung erneut eintritt. Trotzdem ist die Operation notwendig, denn ohne diese gibt es keinen Chance für eine Besserung. Bei einer Vitrektomie, die zum Zweck hat, einen Fremdkörper zu entfernen, hängt das weitere Schicksal des Auges und des Sehvermögens von den mechanischen Beschädigungen oder Infektionen infolge des Eindringens ins Augeninnere ab.

Moderne Technologien

Die Durchführung von Vitrektomieoperationen in unserer Klinik ist möglich dank dem Einkauf der Constellation-Apparatur. Dies ist eine vollkommene Neuheit auf dem Markt der Augenheilkunde. Der Apparat wird in Europa seit September 2009 verkauft, in Polen wurden erst ein paar Stück davon gekauft. Darin wurden Weltraumtechnologien der NASA eingesetzt. Außer der Möglichkeit eines sicheren Herausschneidens des Glaskörpers aus dem Auge ist dieser Apparat mit einem Apparat zur Diathermokoagulation und der intravitrealen Lasertherapie, und auch der modernen Phakoemulsifikation des Katarakts. Es freut uns sehr, dass unsere Patienten eine komplexe Pflege in der Heilpraxis von Netzhauterkrankungen erhalten, und außer einer modernen Diagnose auch wirksam operativ behandelt werden können.


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